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Reden ist Silber, Veredeln ist Gold

Auric Goldfinger, der Bösewicht aus dem gleichnamigen Bond-Film, hätte das sicher auch gerne gehabt: ein vergoldetes Schließsystem. Doch Gold ist nur eine von vielen Oberflächenveredelungen, die DOM Sicherheitstechnik in der neuen Service-Galvanik realisieren kann.

Nicht nur bei Filmfiguren steht das Edelmetall hoch im Kurs – speziell im arabischen Raum, in China, Russland und vielen postsowjetischen Staaten sind individuelle Veredelungen bei Schließsystemen sehr gefragt. „Viele Kunden in diesen Ländern wünschen vergoldete Beschläge und Zylinder“, weiß Normann Ketzler, technischer Leiter bei DOM Sicherheitstechnik. Spitzenreiter sind die Vereinigten Arabischen Emirate, wo gut jeder dritte Objektbetreiber eine Edelmetall-Einfärbung wünscht. „Und auch bei repräsentativen Herrschaftsgebäuden in Asien sind Veredelungen durchaus gefragt.“ Prominentes Beispiel ist ein Sultan, der für einen seiner Paläste rund 400 vergoldete Zylinder bei dem Brühler Unternehmen anforderte. Ein Auftrag, den DOM problemlos erfüllen konnte. Denn in der im eigenen Haus angesiedelten Abteilung für Galvanotechnik können solche Wünsche realisiert werden. „Der Sultan wurde über einen lokalen Handelspartner auf DOM aufmerksam. Ihn überzeugte die Kombination von hochwertiger Schließtechnologie mit der Möglichkeit der individuellen Oberflächenfärbung“, berichtet Ketzler.

Moderne Galvanotechnik

Rund 800 Quadratmeter nimmt die Galvanik-Abteilung bei DOM ein. Zur Anlage gehören die neu aufgebaute Service-Galvanik für kleinere Stückzahlen sowie zwei automatische Galvanik-Linien für größere Aufträge. „Damit können wir sowohl kleine Stückzahlen für Einfamilienhäuser oder Objekte wie Arztpraxen veredeln als auch Großaufträge bearbeiten“, erklärt Ketzler. Die Auswahl an Färbungen ist groß: von dezent-modernen Beschichtungen in Matt-Nickel bis hin zu auffälligen Edelmetalltönen wie Gold oder Bronze. Mehr als 20 unterschiedliche Oberflächenstrukturen gehören zum Standardsortiment bei DOM. „Darüber hinaus ermöglichen wir auf speziellen Kundenwunsch auch Sonderfärbungen“, so Ketzler. Auswahlmöglichkeiten, die immer häufiger angefragt werden. Denn zum perfekten Gesamtkonzept eines modernen Gebäudes gehören für Architekten und Planer auch Details wie zum Türdrücker farblich passende Beschläge, Zylinder oder Drehknäufe. Zwischen mechanischen und elektronischen Schließsystemen wird dabei nicht unterschieden. Und das gilt nicht nur bei repräsentativen Palastbauten.
Neben dem dekorativen Zweck erfüllen einige Veredelungen zusätzliche Funktionen: So eignet sich beispielsweise Glanzchrom für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit wie in Schwimmbädern oder Meeresnähe, da die glatte Oberfläche besonders korrosionsresistent ist. Krankenhäuser hingegen verlangen oft nach Kupferbeschichtungen, da diese eine antibakterielle Eigenschaft haben.
Für DOM war die Modernisierung der Galvanisierungsanlage, die rund eine halbe Million Euro gekostet hat, deshalb eine Investition in die Zukunft. Denn das sogenannte Customizing, wie die kundengenaue Anpassung von Serienprodukten auch heißt, gewinnt im Kundenservice immer stärker an Bedeutung.

Drei in eins

Auch der Nutzen für den Kunden bei dieser Inhouse-Lösung liegt auf der Hand: Die Einbindung externer Dienstleister beim Verarbeitungsprozess ist überflüssig, was Zeit und Kosten spart, die sonst durch Transport und Auslagerung entstehen würden. 10 bis 14 Arbeitstage können so im Vergleich eingespart werden. „Die Möglichkeit, sowohl kleine als auch große Mengen direkt bei uns im Brühler Werk einfärben zu lassen, ist für uns ein wichtiger Teil der Gesamtstrategie, alles aus einer Hand liefern zu können – und das schnell und zu bezahlbaren Preisen“, erklärt Ketzler. „Dazu gehören neben den technischen Komplettlösungen im Bereich elektronischer und mechanischer Schließsysteme eben auch die Erfüllung von Wünschen nach individuellen Oberflächenstrukturen.“ Darüber hinaus entspricht die neue Anlage auch in Sachen Umweltschutz den neuesten Standards und erfüllt natürlich alle Anforderungen an Arbeitsicherheit und Ergonomie. Eine dreifache Winwin-Situation sozusagen.